Di

07

Jul

2015

Bienenfresser vor der Kamera

Bienenfresser - eine Vogel an den man sich gewöhnen sollte!


Immer häufiger kommt es in Deutschland zu Beobachtungen und Ansiedlungen eines wunderbar bunten Vogels, der früher nur in den südlichen Ländern z.B. entlang der Donau, zu entdecken war. 

Es dürfte wohl dem Klimawandel geschuldet sein, dass die Bienenfresser ihren Zug Richtung Norden angetreten haben. Da die Nahrung hauptsächlich aus Insekten und dabei überwiegend aus Bienen und Wespen besteht, die sie mit großem Geschick während des Fluges erbeuten, können sie nur dort Leben wo diese Insekten in warmen Jahreszeiten vorkommen.


In Deutschland liegen ihre Brutplätze meist in Sand- und Kiesgruben aber auch in den Tagebauen der Braunkohle. Da sie ähnlich wie die Eisvögel Brutröhren in die Grubenwände graben, kann man ihre Brutplätze bereits von vorne herein eingrenzen. Auch ihr markanter trillernder Ruf ist weit entfernt noch zu hören und damit sind sie recht gut auffindbar.



Nach jahrelanger Suche habe ich mittlerweile auch hier bei uns im Rheinland einige Paare ausfindig machen können. So das unabhängig von den markanten Brutplätzen in Rheinhessen, der Pfalz oder auch in Thüringen, für uns die Möglichkeit besteht einige schöne Bilder von den Vögeln zu machen.


Die Bienenfresser sind bei guter Tarnung zwar recht leicht zu fotografieren, aber man sollte unbedingt den Brutplatz meiden. Im Umfeld (einige 100 m) der Brutkolonien finden sich meist niedrige Sträucher oder Bäume auf denen sie sich immer wieder zu kurzen Pausen niederlassen, hier sollte man sich in guter Deckung und Tarnung ansetzen und kann dann ohne Störungen die schönen Vögel fotografieren.

Trotz der bunten Färbung und der markanten Rufe bleiben die Vögel zum Glück oft über Jahre unentdeckt und können so ihr Brutrevier festigen.

Deshalb sollten wir immer daran denken der Schutz der Art muss immer Vorrang haben vor dem Wunsch nach schönen Bildern.

 

Was liegt an ...

Windkraft - Chance oder Fluch ?


Derzeit häufen sich wieder die Anfragen der Windkraft -Investoren um in unserer Bergischen Landschaft neue Anlagenfelder zu installieren  (siehe Windkraft).

Klick den Hirsch